stammsitz m
Fundstelle: Lfg. 4 (1907), Bd. X,II,I (1919), Sp. 670, Z. 60
der ursprüngliche wohnsitz eines geschlechtes u. s. w. vgl. obenstammgut, ↗stammhaus, ↗stammhof, stammschlosz: stammsitz Campe; der stammsitz einer völkergruppe. Schlosser weltgesch. 1, 47, wo gewöhnlicher oben stammessitz gebraucht wird.
er kam zu seinem stammsitz gen Sistan ohne far,
und sagte keinem menschen, was ihm begegnet war.
Rückert Firdosi 3, 343.
auch in der form stammensitz (s.stamm I, 2): (ein uraltes heilthum,) das seine ahnen schon von Thüringen, wo ihr stammensitz, vor alters mit nach Ostfriesland geführt. Leoprechting aus dem Lechrain 133.
Zitationshilfe
„stammsitz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/stammsitz>, abgerufen am 20.10.2019.

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