spielmarke f
Fundstelle: Lfg. 13 (1904), Bd. X,I (1905), Sp. 2411, Z. 45
marke aus metall, auch aus holz oder elfenbein, deren man sich beim spielen, besonders beim kartenspiel anstatt des geldes bedient. Campe. Krünitz 158, 278 f.; begegnen schon in altrömischen bodenfunden (tessera), s. Jacobi Saalburg 538. 391. 397: zur bequemeren berechnung hat man jetzt spielmarken, zierlich gearbeitet von holz, elfenbein, als auch von silber, auch dienen dazu die zahlpfennige. Krünitz 157, 589; 'thorheit!' sagte ich ... 'die alte hat gar keinen geldsack mehr im hause, nur einen haufen goldener spielmarken.' Storm 8, 35, s. auch spielstübchen.
Zitationshilfe
„spielmarke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/spielmarke>, abgerufen am 14.10.2019.

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