schlachtrosz n
Fundstelle: Lfg. 2 (1894), Bd. IX (1899), Sp. 251, Z. 45
ein für krieg und gefecht abgerichtetes rosz, von Campe als dichterische neubildung bezeichnet:
den feldruf hör' ich mächtig zu mir dringen,
das schlachtrosz steigt und die trompeten klingen.
Schiller jungfrau von Orl., prol. 4;
laszt mir bringen nun mein schlachtrosz.
Immermann 12, 27 Boxberger;
jene drei erwähnten dinge,
waffenschaden, damenuntreu,
spath am schlachtrosz, sind die einz'gen,
die mit recht in trübsal dürfen
stürzen einen tapfern degen.
70.
Zitationshilfe
„schlachtrosz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/schlachtrosz>, abgerufen am 18.08.2019.

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