reizlos adj
Fundstelle: Lfg. 5 (1890), Bd. VIII (1893), Sp. 798, Z. 77
eine bildung der modernen sprache, ohne anziehungskraft, des reizes, der reize beraubt: eine völlig reizlose gegend; die zukunft erschien ihm reizlos. in psychologischphysiologischem sinne, frei von erregung: indem er (der nerv) sich .. mit stetiger verminderung seiner erregung dem reizlosen zustande näherte. Lotze medic. psychologie § 197. hierzu reizlosigkeit, f.
Zitationshilfe
„reizlos“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/reizlos>, abgerufen am 27.06.2019.

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