rückenwind m
Fundstelle: Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1366, Z. 5
wind, der von rückwärts kommt. Adelung: dasz ihm wirklich war, als blase ihn in träumen der starke rückenwind über die fluren weg. J. Paul leben Fibels 59; ich kann im neste pernoktieren, sagt' ich, da ich mit so gutem rückenwinde darauf lossegle. kom. anh. zum Titan 2, 24. im bilde: das fremde nein war für ihn von jeher ein hülfwort, ein rückenwind, der ihn in den hafen brachte. J. Paul Tit. 2, 198; ich labte mich .. daran, dasz ich der hintergrund und der rückenwind war, der hinten nach ging. uns. loge 3, 81; unter einem rohen volke und unter dem gemeinen ist freundschaft nur mittel und rükkenwind zum weiterkommen. jubels. 83.
Zitationshilfe
„rückenwind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/r%C3%BCckenwind>, abgerufen am 21.04.2019.

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