präch, prächt n
Fundstelle: Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 2041, Z. 32
statt gepräch, geprächt, gepräg, siehe Lexer 1, 337. 2, 289. Frank chron. (1531) 96ᵇ. vgl.präg.
prach, brach m
Fundstelle: Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 2041, Z. 26
was pracht 2: der doch sonst groszen brach hielt. Widmann Regensburger chron. 168, 7 (vom j. 1541). das wort scheint mit den ableitungen prachen, pracher und prachern 1 unmittelbar aus der wurzel brah (mhd. brëhen, schallen, glänzen, s. Fick³ 3, 206) gebildet zu sein, während pracht mittels t davon abgeleitet ist (anders theil 3, 283).
Zitationshilfe
„präch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/pr%C3%A4ch>, abgerufen am 20.06.2019.

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