pladdern, pleddern verb
Fundstelle: Lfg. 10 (1887), Bd. VII (1889), Sp. 1876, Z. 17
das nd. pladdern (brem. wb. 3, 324. Schütze 3, 213. Schambach 155ᵇ), plätschern, platschen: so du mit schwimmen darin (im wasser) pladderst, machest du es unklar. Comenius sprachenthür § 71; der gern mit den enten im wasser pladdert. Kirchhof wendunm. 3, 334 (5, 60) Öst.; täglich im bier pleddern. 3, 123 (4, 129); es regnet, dasz es pladdert. Hennig 187 (daher er ist ganz pladdernasz, tirol. plâdernasz Schöpf 506); jetzt fängt es an zu pladdern (stark zu regnen) wie mit mollen. Holtei Lammfell² 1, 154; pladern mit der hand kaum merkbar, im wasser herumfahren. Schmidt westerw. idiot. 140. Kehrein volksspr. in Nassau 1, 307.
Zitationshilfe
„pladdern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/pladdern>, abgerufen am 17.09.2019.

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