pfandgeld n
Fundstelle: Lfg. 9 (1887), Bd. VII (1889), Sp. 1609, Z. 24
geld, das man als pfand für etwas entliehenes einsetzt, oder das man auf etwas verpfändetes geliehen bekommt, oder womit eine gepfändete sache ausgelöst wird (vergl. pfandschilling, pfändegeld) Zedler 27, 1262: anzuzeigen, wie er sein pfandgeld, laut der versatzungsbriefen, erlegt. Wurstisen 437; erlegung des pfantgeldes für gepfändetes vieh. Schöpf tirol. idiot. 495 (vom j. 1508); haftung von eltern und dienstherrschaften für pfandgeld (welches der pfändende flurwächter u. s. w. fordert) von kindern und gesinde. Holtzendorff rechtslex. 2, 232.
Zitationshilfe
„pfandgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/pfandgeld>, abgerufen am 16.10.2019.

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