miszlaunig adj.
Fundstelle: Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2302, Z. 47
sie war unruhig, miszlaunig. Göthe 20, 62; nicht (rede ich) von dem gekränkten hochmuthe eines abgeschmackten pedanten, der miszlaunig wird, wenn er das unglück hat, nicht aller orten für ein groszes licht der erde bekannt und als solches behandelt zu sein. Knigge umg. m. menschen 1, 5. vgl. auch miszgelaunt.
Zitationshilfe
„miszlaunig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/miszlaunig>, abgerufen am 15.10.2019.

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