merks m
Fundstelle: Lfg. 11 (1883), Bd. VI (1885), Sp. 2105, Z. 77
fähigkeit des merkens, gedächtnis; in Leipzig einen guten merks haben, gar kênen merks haben. Albrecht 169ᵇ; hennebergisch merks gedächtnis. Frommann 3, 129, auch marks, merkvermögen, gedächtnis, fassungsgabe. 6, 528; bair. merks gedächtnis, kainen merks haben. Schm. 1, 1651 Fromm.; hier heiszt aber merks auch das mittel der erinnerung, eine ohrfeige u. ähnl. ebenda; ebenso in Tirol: einem einen merks geben, eine ohrfeige als mittel der erinnerung. Schöpf 435; in Vorarlberg merks denkzettel: ich musz noch beinahe lachen, dasz du den merks bekommen hast, du der sich so grosz thut auf seine klugheit. Felder sonderl. 2, 143.
Zitationshilfe
„merks“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/merks>, abgerufen am 14.10.2019.

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