leidenschaftslos, leidenschaftlos adj.
Fundstelle: Lfg. 4 (1879), Bd. VI (1885), Sp. 672, Z. 52
mein wunsch Wielanden, der sich so liberal gegen mich betragen hatte, persönlich etwas freundliches zu erzeigen und an ort und stelle meine halb muthwilligen, halb zufälligen unarten wieder gut zu machen, waren beweggründe genug, die auch einen leidenschaftslosen jüngling hätten aufreizen, ja antreiben sollen. Göthe 48, 181; da Götz nach der meinung des mahlers leidenschaftslos sein muszte. Karl August in Mercks briefsamml. 1, 362; wie leidenschaftslos wird man, wenn man so frei und einsam sich befindet, wie ich im kahn. Bettine briefe 1, 224.
Zitationshilfe
„leidenschaftslos“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/leidenschaftslos>, abgerufen am 26.05.2019.

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