kopflosigkeit f
Fundstelle: Lfg. 8 (1868), Bd. V (1873), Sp. 1777, Z. 56
unbesonnenheit u. dgl.: wie soll ich den zustand der zerstreuung und unthätigkeit nennen, in welchem es gut wäre wenn die männer durch eine erträgliche operation uns einen andern kopf aufsezten? (s. sp. 1763 η) ich will einmal die sprache und die frauenmoral mit einem ausdruk bereichern: aus kopflosigkeit also hatte ich versäumt das berlinsche zimmer öffnen zu lassen. Hermes Soph. reise 6, 269; das ist eine unbegreifliche kopflosigkeit, kopfloser streich.
Zitationshilfe
„kopflosigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/kopflosigkeit>, abgerufen am 22.05.2019.

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