klungeln, klüngeln verbu
Fundstelle: Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1296, Z. 33
zu beiden klüngel.
1)
zu klungel knäuel: glomerare klungeln Dief. 265ᶜ, klingeln dict. lat. germ. Frcf. 1610 308, ufklingel(n) conglomerare Dief. 142ᵇ, schweiz. chlungle Frommann 2, 483ᵇ.
2)
westf., gött. klüngeln (rümme kl.) sich faul herumtreiben Fromm. 5, 138, Schamb. 105ᵃ, auch zaudern Curtze Waldeck 477ᵃ, siegerl. langsam gehn oder arbeiten (auch klönkern), nrh. klöngeln Aachner mundart 113, nl. klongelen. ostfries. klüngeln (verkl.), verschwenden. s. das zweite klüngel 2.
klungeln, klüngeln verbu
Fundstelle: Lfg. 6 (1867), Bd. V (1873), Sp. 1296, Z. 33
zu beiden klüngel.
1)
zu klungel knäuel: glomerare klungeln Dief. 265ᶜ, klingeln dict. lat. germ. Frcf. 1610 308, ufklingel(n) conglomerare Dief. 142ᵇ, schweiz. chlungle Frommann 2, 483ᵇ.
2)
westf., gött. klüngeln (rümme kl.) sich faul herumtreiben Fromm. 5, 138, Schamb. 105ᵃ, auch zaudern Curtze Waldeck 477ᵃ, siegerl. langsam gehn oder arbeiten (auch klönkern), nrh. klöngeln Aachner mundart 113, nl. klongelen. ostfries. klüngeln (verkl.), verschwenden. s. das zweite klüngel 2.
Zitationshilfe
„klungeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/klungeln>, abgerufen am 22.08.2019.

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