hebebaum m
Fundstelle: Lfg. 3 (1870), Bd. IV,II (1877), Sp. 718, Z. 51
vectis: hebebaum, hebestangen vectis Henisch 215; hebebaum ist eine dicke .. stange von gutem harten holze, welche in gemeinen leben zu fortbringung groszer lasten .. gebrauchet werden kan. öcon. lex. (1731) 965. in der ältern sprache häufig auch die form hebbaum: mit stangen und hebbäumen. Harnisch 147; 8 hebbäumen. Böckler kriegssch. (1668) s. 267. — Übertragen: natürlicher weise war ihm also ein schwiegersohn jetzt am meisten erwünscht, da ihm etwan die tochter gar mit tode abgehen könnte, ohne dasz er sie noch zu einem springstab und hebebaum seines leibes gebraucht hätte. J. Paul Hesp. 4, 24; sann nach, aus was für absichten ich der wohlthäter von tausenden und der hebebaum der ganzen erde geworden? teuf. pap. 2, 38; war der preszbengel der hebebaum von völkern, so ist er auch das schwungbrett éines mannes. dämmerungen 102.
Zitationshilfe
„hebebaum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/hebebaum>, abgerufen am 26.08.2019.

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