haarboden m
Fundstelle: Lfg. 1 (1868), Bd. IV,II (1877), Sp. 25, Z. 15
die kopfhaut, worauf die haare wachsen. Frisch 1, 388; oder hastu sonst keinen guten haarboden, so setze eine baruque auf und sage so sei es die mode. Simpl. 2, 311 (Kurz); ich sahe sonderlich einer veralteten groszmutter zu, .. wie sie aus meel, eierklar, hirn, blut und grünspan eine mixtur zurichtet und einem knaben einen erbgrind daraus machte, nachdem sie ihm zuvor den alten bis auf die gesunde haut abgewaschen und den haarboden auf ein neues der gehörde nach abgeschoren hatte. 3, 305.
Zitationshilfe
„haarboden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/haarboden>, abgerufen am 16.10.2019.

Weitere Informationen …