hänfling m
Fundstelle: Lfg. 2 (1869), Bd. IV,II (1877), Sp. 435, Z. 2
1)
fringilla cannabina, auch hänferling, in Baiern henfel, hänfelein, ferner hanffinke, hanfvogel genannt: canapeus hanfeling, henfling, henflig, heniflein. Dief. 94ᵃ; belangend den hänfling, so ist derselbe von farbe grausprenglicht, eines schönen gesanges, ist mit der flöte zu allerhand liedern zu gewöhnen. Göchhausen not. venator. (1741) s. 116;
der strauch der heimat, welcher des hänflings nest
mit kühlung deckte.
Matthison ged. (1794) s. 97;
lieblicher pfeifst du im ernst als hänflinge.
Voss Idyll. 17, 1.
2)
hänfling, wie hanfhahn, der samen tragende hanf. Nemnich.
Zitationshilfe
„hänfling“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/h%C3%A4nfling>, abgerufen am 19.10.2019.

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