goldschrift f.
Fundstelle: Lfg. 6 (1952), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 844, Z. 36
mit goldtinte, goldfarbe geschriebene oder gedruckte schrift auf pergament, papier, stein und ähnlichem material: aurigraphia goltschrift, guldin geschrifft (15. jh.) Diefenbach gl. 62ᵇ;
ach aus dem grabe kehr' ich zurück, und mit goldschrift
schreib ich ans maal der erhabnen
Klopstock oden 2, 46 M.-P.;
gerne erhöhte man den glanz des goldes durch purpurnes pergament, doch nimmt sich die goldschrift auch auf weiszem grunde recht schön aus Wattenbach schriftwesen (1875) 211. übertragen:
der morgenwind ist heilig,
und heilig ist der morgentau
und goldschrift tausendzeilig
Felix Dahn ged. (1908) 194.
Zitationshilfe
„goldschrift“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/goldschrift>, abgerufen am 17.10.2019.

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