glücksfaden m
Fundstelle: Lfg. 3 (1941), Bd. IV,I,V (1958), Sp. 361, Z. 26
1)
bildlich: (aus haaren) uns rechte glückesfäden ... zu winden K. R. v. Greiffenberg zwölf andächt. betrachtungen (1678) 288; worvon ... mein glücksfaden gehangen Lohenstein Arminius (1689) 1, 465ᵇ; vgl.unglücksfaden teil 11, 3, 1003.
2)
plur. 'spinngewebe an hecken, dem gute vorbedeutung zugeschrieben wird', s. Staub-Tobler 1, 674; hwb. d. dt. aberglaubens 3, 888.
Zitationshilfe
„glücksfaden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/gl%C3%BCcksfaden>, abgerufen am 25.08.2019.

Weitere Informationen …