gewehrschrank m.
Fundstelle: Lfg. 6 (1906), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 5421, Z. 24
gewehrschrank, a case or closet for the safe keeping of guns or fire arms, armchest. Hilpert 1, 463ᶜ; vgl. Campe 2, 360ᵇ; gewehrschrank, ein mit glasthüren versehener verschliessbarer schrank, um die gewehre und sonstige waffen darin übersichtlich aufhängen und aufbewahren zu können. Thiel 4, 422; mein vater hatte einen sehr schönen gewehrschrank hinterlassen, und der kleine hatte nicht eher ruhe, bis ich ihm ein paar pistolen und eine jagdflinte schenkte. Göthe (W. Meisters lehrjahre 6) 19, 357; ein kurzes bedenken noch; dann nahm er seine beste kugelbüchse aus dem gewehrschranke und lud sie sorgsam. Th. Storm (schweigen) 7, 128; sie riesz die stubenthür auf und wies finster nach dem gewehrschrank des vaters. G. Freytag verlorne handschr. 1, 237.
Zitationshilfe
„gewehrschrank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/gewehrschrank>, abgerufen am 20.10.2019.

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