geldbrief m
Fundstelle: Lfg. 4 (1882), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 2909, Z. 47
1)
urkunde über eine geschehene zahlung, schuldverschreibung: die geltschuld, so im der nach laut ains geltbriefs schuldig ist. Chmel mon. habsb. 2, 354, 15. jh.; ain stibich, darin meine geltbrief und register leit. Ott Ruland handlungsb. 27; und sol es (die schuld) in das statbuͦch schreiben, für ain geltbrief. 12, vergl.geld 3, g, schuld.
2)
jetzt ein brief mit geld als sendung, auch ein brief mit geldanweisung u. ä. (noch Campen nicht bekannt).
Zitationshilfe
„geldbrief“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/geldbrief>, abgerufen am 13.10.2019.

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