gegenfrage f
Fundstelle: Lfg. 1 (1879), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 2237, Z. 68
frage die man gegen eine andere frage aufwirft, nach der antwort oder auch selbst als antwort ( Campe): doch wollen sie dergleichen gegenfrag gern verbleiben lassen. Abele gerichtsh. 1, 263; warum ist die erd nicht im himmel? gegenfrag: warum bist du ein mensch und kein schimmel? 2, 293; die antworten auf ihre fragen mögen noch so ungehörig sein ... wenn nur sodann ihre gegenfrage geist und sinn wieder hereinwärts zieht. Göthe 17, 279 (wahlv. 2, 7). ein beispiel aus der rechtssprache, frage und gegenfrage, s. auch unter gegennothdurft.
Zitationshilfe
„gegenfrage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/gegenfrage>, abgerufen am 20.07.2019.

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