folie f
Fundstelle: Lfg. 8 (1860), Bd. III (1862), Sp. 1885, Z. 26
bractea, nnl. foelie, die unterlage bei edelsteinen und spiegeln, fr. feuille. die folien oder bletlein, so man unter die edlen gestein legt. Mathesius 58ᵃ = 1562, 81ᵇ, bei Maaler 139ᵇ das folium; da liesz ich die goldschmiede berufen und zeigte ihnen den diamant mit der folie des Milano, und hernach mit der meinen. Göthe 34, 271; er tadelt bei gefärbten steinen die allzu dunkle folie. 35, 320. figürlich, es dient ihm zur folie, hebt ihn hervor.
Zitationshilfe
„folie“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/folie>, abgerufen am 17.10.2019.

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