farbig
Fundstelle: Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1331, Z. 4
versicolor, statt des einfachen farb, mhd. var, ahd. faro. in einer menge von zusammensetzungen aschfarbig, blutfarbig, einfarbig u. s. w., denen oft umlaut gegeben wird: aschfärbig, einfärbig. zuweilen ist farbig roth, wie farbe röthe, farbige wange, rothe;
doch unterscheidest und merkest genau,
dieser ist roth und ein andrer ist blau,
einer, der klärste, von farben so rein,
farbig erblitzet der edelste stein.
Göthe 4, 141;
farbige gläser. 54, 251; die herliche erscheinung farbiger schatten.
Zitationshilfe
„farbig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/farbig>, abgerufen am 15.07.2019.

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