fantasie f
Fundstelle: Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1319, Z. 16
doch wieder phantasie geschrieben, die heute, wenigstens in prosa, herschende form: fantasie an Laura. Schiller 2ᵃ;
kühne seglerin, fantasie,
wirf ein muthloses anker hie!
6ᵃ;
wenn phantasie sich sonst, mit kühnem flug,
und hofnungsvoll zum ewigen erweitert.
Göthe 12, 40;
mögen bunte phantasien
für des tages mode blühen.
12, 274;
unter wonnemelodien
ist der junge lenz erwacht,
seht, wie froh den phantasien
neuer lust sein auge wacht.
Bürger 1ᵃ.
Zitationshilfe
„fantasie“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/fantasie>, abgerufen am 24.07.2019.

Weitere Informationen …