fade
Fundstelle: Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1230, Z. 32
insipidus, ineptus, nach dem fr. fade, schw. fadd, dän. fad, noch nicht bei Stieler, Frisch, Adelung, aber schon im brem. wb., verwandt scheint das engl. fady flaccidus, welk, nnl. vadde und vadze, aus welchen das fr. den übrigen roman. sprachen fremde wort (wo es nicht zu fatuus gehört) stammen könnte, denn altn. fađr politus, ornatus liegt ab: eine fade speise; ein fader mensch, fades, läppisches geschwätz; der charakter des fribble, eines faden, süszen herrn war sonst Garricks lieblingsrolle. Sturz 1, 23.
fade f
Fundstelle: Lfg. 6 (1861), Bd. III (1862), Sp. 1230, Z. 31
sepes, goth. faþa, oben sp. 41.
Zitationshilfe
„fade“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/fade>, abgerufen am 14.10.2019.

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