brause f
Fundstelle: Lfg. 2 (1854), Bd. II (1860), Sp. 328, Z. 41
aestus, fervor, nd. bruse.
1)
die gährung des weins oder biers: newer wein der in der brause gehet, mustum fervens. Henisch 485, 55; der wein gehet in der brause, vinum aestuat. Stieler 223.
2)
der durchlöcherte aufsatz an der gieszkanne, woraus das wasser brausend spritzt. ebenso im bad die brause, durch welche das wasser aus löchern niederströmt.
Zitationshilfe
„brause“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/brause>, abgerufen am 17.09.2019.

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