biesen, bieseln
Fundstelle: Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 3, Z. 17
mingere, brunzen. Henisch 375, scheint nichts als pissen.
biesen
Fundstelle: Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 3, Z. 5
aestu exagitari, ahd. pisôn lascivire (Graff 3, 216), mhd. bisen (Ben. 1, 168ᵃ, wozu Köpkes glossar im pass. zu halten), bair. bisen, bisern, zumal vom rindvieh, wenn es bei groszer hitze von bremsen gestochen und verfolgt mit aufgestelltem schwanze hin und her rennt. Schm. 1, 209, schweiz. biesen: das vieh hat gebieset. Stald. 1, 174; nd. bissen (brem. wb. 1, 90), nnl. biezen, bijzen; auch in französischen volksmundarten beser, bezer, se dit des vaches, qui mouchent. vgl. altn. bisa, summo et rudi nisu moliri, dän. bisse, gleichfalls vom rindvieh, norw. bisa, besa. zunächst verwandt scheint das 1, 1398 angezogne pîsa, bîse, nhd. beiswind, vielleicht biester vagus. s. unterbisen.
biesam, biesen
Fundstelle: Lfg. 1 (1854), Bd. II (1860), Sp. 3, Z. 1
s. bisam.
Zitationshilfe
„biesen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/biesen>, abgerufen am 17.10.2019.

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