bestens
Fundstelle: Lfg. 7 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1676, Z. 46
optime. nachdem das alte adv. beste auszer gebrauch gerathen war, suchte man eine andere form auf, die (wie längstens, spätestens, frühestens, meistens) ganz unorganisch gebildet ist. Stieler führt es noch nicht an, aber Steinbach 1, 92: einen bestens loben, etwas bestens ausrichten; ich empfehle mich ihnen bestens;
was bestens anzufangen.
Hagedorn 2, 73;
um dem zu weibischen bezeigen
in zukunft bestens vorzubeugen.
2, 106.
Zitationshilfe
„bestens“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/bestens>, abgerufen am 19.08.2019.

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