besoldung f
Fundstelle: Lfg. 7 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1630, Z. 26
salarium, stipendium: leib und leben von wegen einer kleinen besoldung feil tragen. Wickram bilger A 3; und soviel diesen krieg betrift, weisz keine besoldung, so ich oder mein bruder Philipps sel. davon gehabt haben, oder auch begehrt, denn was wir von gutem, freiem willen gethan. Götz von Berl. leben 58; ja sie gibt den meistern auf knöpf verknipfen und schrift verschlieszen grosze besoldung. bienenk. 70ᵃ (das auf wie bei besolden auf); denn obschon etliche newe münche und falsche brüder keine besoldung wöllen haben. Mathesius 102ᵇ; ich liesz mich wie ein soldat gebrauchen, der an den feind zu gehen geschworen und darvon seine besoldung hat. Simpl. 2, 123; die rechtsgelehrten ziehen den procesz so lange umb, als solte er kein ende haben, verliert der client, fordern sie dannoch die besoldung. Schuppius 407.
Zitationshilfe
„besoldung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/besoldung>, abgerufen am 20.07.2019.

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