beheben
Fundstelle: Lfg. 6 (1853), Bd. I (1854), Sp. 1331, Z. 77
capere, retinere, continere, behaupten. Schmeller 2, 139. mhd. beheben behuop (Ben. 1, 644):
ein brem nit in dem spinnwep klebt,
die kleinen mücklin es behebt.
Brant narrensch. 227;
junker, mich wundert diser sach,
das gelt mügt (mochtet) ir wol als beheben,
thuͦnd mirs so früntlich wider geben.
Wickrams bilger R 3;
do wurfind iro etliche die ritterschaft wider hin und woltend nit ritter sin, etliche aber behubens. Tschudi 1, 628; do si sahend, dasz niemand mit inen teil noch gemein welt haben, do behubend si das land allein. 1, 631; wenn das zeug genug sei gestoszen, so nimb es und dörre es wol, so werden grosz knollen da, und behebt sich der zeug aneinander, die knollen lasz bleiben. Fronsp. 2, 214ᵃ. s.heben undhaben.
Zitationshilfe
„beheben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/beheben>, abgerufen am 14.11.2019.

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