aufgreifen
Fundstelle: Lfg. 3 (1852), Bd. I (1854), Sp. 659, Z. 6
arripere, surripere, nnl. opgrijpen: geld von der erde aufgreifen; einen fliehenden verbrecher aufgreifen; ich habe ihn unterwegs aufgegriffen;
ein schwedischer transport,
den griffen die Croaten mir noch auf.
Schiller 331;
worte, die einer fallen liesz, aufgreifen; einen recht aufgreifen, richtig fassen, begreifen. unw. doct. 808; der lackei, der das podagra einhandelt und aufgreift. J. Paul holzschn. 10, 160; leute, die ihren helden warm aufgreifen und ungemein kenntlich abbosseln in wachs. Fibel 195; einen streit wieder aufgreifen, erneuern. weidmännisch, die leithunde greifen scharf auf, ihre nase ist auf der fährte.
Zitationshilfe
„aufgreifen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/aufgreifen>, abgerufen am 18.07.2019.

Weitere Informationen …