ankündigen
Fundstelle: Lfg. 2 (1852), Bd. I (1854), Sp. 387, Z. 58
nnl. aankondigen, dasselbe: kündiget ihnen ihres ungehorsames willen den tod an. pers. rosenth. 7, 20; welches dem gast um so räthselhafter vorkam, als sämtliche männer hier, nicht wie einheimische, sondern wie vorüber wandernde in allem übrigen sich ankündigten. Göthe 23, 9; ein behender mann, der sich durch ausgekramtes geräth als barbier ankündigte. 23, 10; auf den (kaiser Joseph) die welt bei den hohen eigenschaften, die er ankündigte, die gröszten hofnungen setzte. 24, 309; man liebt an dem mädchen was es ist, und an dem jüngling was er ankündigt. 26, 255; Neapel kündigt sich froh, frei und lebhaft an. 28, 15; folgte zuerst die französische garnison. seltsamer war nichts als wie sich dieser zug ankündigte, eine colonne Marseiller trappelten heran. 30, 314.
Zitationshilfe
„ankündigen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dwb/ank%C3%BCndigen>, abgerufen am 22.05.2019.

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