durchdrängen

GrammatikVerb · reflexiv
Worttrennungdurch-drän-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungdurch-drängen
eWDG, 1967

Bedeutung

sich durch etw. mühsam einen Weg bahnen, sich hindurchdrängen
Beispiele:
sich zwischen den Sitzreihen, Stuhlreihen durchdrängen
Wollte Karl überhaupt erst zum Büfett kommen ... mußte er sich zwischen vielen Tischen durchdrängen [KafkaAmerika154]

Typische Verbindungen
computergeneriert

drängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›durchdrängen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem ich mich durchgedrängt habe, stecke ich mein Buch wieder ein.
Die Zeit, 04.06.2001, Nr. 23
Baron drängt sich mit Macht durch gegen die Ausgangstür, alle dicht um ihn in einem Knäuel.
Hofmannsthal, Hugo von: Der Rosenkavalier. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1911], S. 10953
Er machte feierlich das Segenzeichen über alle, drängt sich dann höflich bittend zur Mitte durch.
Dwinger, Edwin Erich: Die letzten Reiter, Jena: Eugen Diederichs 1935, S. 63
Die Mama tippte sich gegen die Stirn, schüttelte den Kopf und versuchte, sich zwischen Papa und Eisschrank durchzudrängen.
Nöstlinger, Christine: Gretchen Sackmeier, Hamburg: Oetinger 1988 [1981], S. 133
Bei der Wiederherstellung der Raumhülle in den Nachkriegsjahren gab es keine Möglichkeit, die von Sulfaten und Salzen durchdrängten Ziegel zu reinigen.
Süddeutsche Zeitung, 13.04.2000
Zitationshilfe
„durchdrängen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/durchdrängen>, abgerufen am 20.07.2019.

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