draufgängerisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdrauf-gän-ge-risch
WortzerlegungDraufgänger-isch
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
ein draufgängerischer Mensch
er war unbeherrscht und draufgängerisch

Thesaurus

Synonymgruppe
draufgängerisch · ↗risikobereit · ↗risikofreudig · ↗riskant · ↗todesmutig · ↗tolldreist · ↗tollkühn · ↗vermessen · ↗verwegen · vor nichts zurückschrecken · ↗waghalsig  ●  mit Todesverachtung  auch figurativ · Wer wagt, gewinnt.  ugs., Sprichwort · alles auf eine Karte setzen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
draufgängerisch · ↗handstreichartig  ●  ↗angriffig  schweiz.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abenteurer Mut Pilot frech geradezu wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›draufgängerisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist nicht cool, nicht draufgängerisch, nicht hartgesotten, er ist kein Kämpfer.
Die Zeit, 08.08.1986, Nr. 33
Ich finde, sie macht ihre Arbeit sehr gut und ist dabei nicht so draufgängerisch.
Bild, 23.05.2005
Sein Moll ist weich und traurig, sein Dur optimistisch und draufgängerisch.
Meyer, Ernst Hermann: Diessener. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 22783
Sein Mut war nicht draufgängerisch, sondern abwägend, beobachtend und berechnend.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 123
Als Eingeweihter durfte er sich diese draufgängerische Schüchternheit, diese unterwürfige Unverschämtheit erlauben.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 68
Zitationshilfe
„draufgängerisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/draufgängerisch>, abgerufen am 23.10.2019.

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