dransetzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungdran-set-zen
Wortzerlegungdran-setzen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich etw. aufs Spiel setzen
Beispiele:
sein Leben, Hab und Gut dransetzen
er hat alles drangesetzt (= nichts unversucht gelassen), eine größere Wohnung zu bekommen, den Gefangenen zu befreien

Typische Verbindungen
computergeneriert

setzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›dransetzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beim nächsten Mal wird er alles dransetzen, sich zu steigern.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.1995
Wenn das so ist, sollte man noch ein Stück richtiger Mauer dransetzen.
Bild, 03.05.1999
Wir werden eine Mannschaft finden, die alles dransetzt, das zu erreichen.
Die Welt, 07.05.2001
Damals beschloss ich, mein ganzes Leben dranzusetzen, um einmal der Welt dieses Unrecht ins Gesicht schleudern zu können.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 366
Dass er mit 68 Kilo nicht viel dranzusetzen hat, weiß er - und verzichtet deshalb schon mal auf seine 180 Kniebeugen.
Der Tagesspiegel, 28.01.2000
Zitationshilfe
„dransetzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dransetzen>, abgerufen am 23.07.2019.

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