doppelsinnig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungdop-pel-sin-nig (computergeneriert)
WortzerlegungDoppelsinn-ig
Wortbildung mit ›doppelsinnig‹ als Erstglied: ↗Doppelsinnigkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

mit doppeltem Sinn
Beispiele:
doppelsinnige Antworten geben
der Satz konnte doppelsinnig gebraucht werden und zweierlei ausdrücken [JahnnHolzschiff160]

Thesaurus

Synonymgruppe
ambivalent · ↗doppeldeutig · doppelsinnig · doppelwertig · ↗uneindeutig · ↗zweideutig  ●  mit zweifacher Bedeutung  Hauptform · ↗ambig  geh. · ↗ambigue  geh. · ↗janusköpfig  geh. · kann man so oder so verstehen  ugs. · ↗zweigesichtig  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Motto Titel durchaus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›doppelsinnig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie doppelsinnig sie in dieser Situation ist, darüber kann man lange nachdenken.
Die Zeit, 14.10.1977, Nr. 42
So funktioniert dieses dicke Buch mit dem doppelsinnigen Adjektiv "eigenmächtig" im Titel.
Süddeutsche Zeitung, 25.03.1998
Aber ihre doppelsinnige Bedeutung ist selten so klar gesondert wie bei den Schmetterlingen.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 240
Askese und Materialismus, die Gegensätze, sind in gleicher Weise doppelsinnig.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 245
Dieses Schema erlaubt uns, den doppelsinnigen Grund für die Aktualität der »demokratischen Legitimation der Planung« aufzuklären.
Offe, Claus: Strukturprobleme des kapitalistischen Staates, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 117
Zitationshilfe
„doppelsinnig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/doppelsinnig>, abgerufen am 18.07.2019.

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