dibbern

GrammatikVerb
Worttrennungdib-bern (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich leise miteinander sprechen; leise auf jmdn. einreden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

dibbern Vb. ‘reden, plaudern, auf jmdn. leise oder heimlich einreden’, Übernahme (18. Jh.) aus der Gaunersprache, rotw. dibbern, tiebern, tiffern, dewern, dabbern (vgl. täffret ‘geschwätzt’, 1490), entsprechend jidd. dabbern, dibbern ‘reden, sprechen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
plaudern · reden wie ein Wasserfall · ↗schwatzen  ●  dibbern  ugs. · ↗quasseln  ugs. · ↗quatschen  ugs. · ↗ratschen  ugs. · ↗schnattern  ugs. · ↗schwätzen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der deutschen Porzellanindustrie geht es schlecht, Dibbern bezeichnet sich als Ausnahme.
Süddeutsche Zeitung, 01.10.2001
An den Rahmenbedingungen für Finanzdienstleister habe sich nichts geändert, so Dibbern.
Die Welt, 08.11.2001
Unter dem Strich bewertet Dibbern die Münchener-Rück-Aktie neutral und empfiehlt, sie zu halten.
Die Welt, 18.06.1999
Angesichts der düsteren Perspektiven hält es Dibbern auch nicht für angemessen, dass der Aktienkurs im Vergleich zu seinem Oktober-Tief um immerhin ein Drittel geklettert ist.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.2002
Zitationshilfe
„dibbern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/dibbern>, abgerufen am 22.05.2019.

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