brechend

Grammatikpartizipiales Adverb
Aussprache
Worttrennungbre-chend (computergeneriert)
Grundformbrechen1
Wortbildung mit ›brechend‹ als Letztglied: ↗bahnbrechend · ↗halsbrechend · ↗herzbrechend · ↗lichtbrechend · ↗panzerbrechend · ↗zungenbrechend
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von brechen1 (Lesart 1)
brechend voll (= überfüllt)
Beispiele:
der Saal war brechend voll
der brechend volle Saal bejubelte den Künstler

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ast Auge Blick Bombe Damm Deich Eis Glas Herz Knochen Medium Saal Stimme Welle Woge auseinander immer voll

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›brechend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem waren alle drei Häuser an jedem Abend brechend voll.
Der Tagesspiegel, 28.02.2001
Inzwischen haben zwar alle irgendwie Platz gefunden, aber der Wagen ist brechend voll.
Die Welt, 23.12.2000
Sie verwandelte sich in das »gehetzte Reh«, er sah die »brechenden Augen«.
Altenberg, Peter: Was der Tag mir zuträgt. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1901], S. 877
Der Zuhörerraum war brechend voll und die Atmosphäre im Saale unerträglich.
Friedländer, Hugo: Der Brand der Neustettiner Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 24697
Ein Krachen von brechenden Bäumen und schrille Trompetenlaute reißen mich aus meiner Ruhe hoch.
Scherbening, Otto von: Safari. In: Exotische Jagdabenteuer, Reutlingen: Enßlin & Laiblin 1927 [1926], S. 21
Zitationshilfe
„brechend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/brechend>, abgerufen am 18.07.2019.

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