blindgläubig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungblind-gläu-big
Wortzerlegungblindgläubig
eWDG, 1967

Bedeutung

kritiklos gläubig

Thesaurus

Synonymgruppe
bigott · blindgläubig · ↗engstirnig · ↗frömmelnd · ↗frömmlerisch
Assoziationen
Psychologie
Synonymgruppe
blindgläubig · ↗fanatisch · ↗unbekehrbar · ↗unbelehrbar · ↗verbissen · ↗verbohrt · ↗vernagelt · ↗versessen · ↗zelotisch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Blauäugig ist er darum noch längst nicht, weder unkritisch noch blindgläubig.
Die Zeit, 25.08.1972, Nr. 34
Wer so fühlt und denkt, ist verblendet und dumm, neidisch oder eitel, machtgierig oder blindgläubig.
Süddeutsche Zeitung, 02.10.1996
So stürzte er sich mit einer vielleicht mehr künstlerischen als blindgläubigen Sucht in die verwirrende Atmosphäre um Quint hinein.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 345
Es geht darum, wie manipulierbar, blindgläubig oder unkritisch eigentlich unsere Kulturpresse inzwischen geworden ist.
Die Zeit, 16.11.1984, Nr. 47
Blindgläubig wäre gewesen, wer von dem Münchner Symposium wissenschaftliche Ergebnisse erwartet hätte.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2000
Zitationshilfe
„blindgläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/blindgläubig>, abgerufen am 25.04.2019.

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