blicklos

GrammatikAdjektiv
Worttrennungblick-los (computergeneriert)
WortzerlegungBlick1-los
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
Beispiele:
blicklose Augen (= Augen, die nichts wahrnehmen können)
blicklos (= ohne Wahrnehmung) starren, vor sich hin stieren

Thesaurus

Synonymgruppe
blicklos · ↗glasig · ↗leer

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auge

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›blicklos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielmehr dachte er an die Muse, vorgebeugt, fast blicklos in sich gesammelt, als Inspiration des Künstlers.
Süddeutsche Zeitung, 05.04.1995
K. liegt im Halbdunkel auf seinem Bett, die Augen geöffnet, doch blicklos.
Die Zeit, 05.06.1987, Nr. 24
Ihre Augen erholten sich aus dem erfrorenen Weißblau der blicklosen Zeit zu lodernder Tiefe und jähen, fast räuberisch zupackenden Blicken.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 631
Chris lag auf dem Sofa im Schlafzimmer und starrte blicklos an die Decke.
C't, 1990, Nr. 6
Maler Moser schaute aus blicklosen, gläsernen Augen auf den Leutnant und streckte die Hand aus.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 243
Zitationshilfe
„blicklos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/blicklos>, abgerufen am 13.11.2019.

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