blaumachen

Alternative Schreibungblau machen
GrammatikVerb
Worttrennungblau-ma-chen ● blau ma-chen
Wortzerlegungblaumachen
Rechtschreibregeln§ 34 (2.1)
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. blau einfärben
Beispiel:
die Wand, Fläche blaumachen
2.
salopp, übertragen nicht arbeiten, bummeln
Beispiel:
fünf Tage gearbeitet, drei Tage blaugemacht [FalladaJeder stirbt115]

Thesaurus

Synonymgruppe
(einem Anlass) fernbleiben · (sich) einen schönen Tag machen · (unentschuldigt) abwesend sein · ↗(unentschuldigt) fehlen · ausfallen lassen · nicht erscheinen · nicht hingehen · ↗sausen lassen · ↗sausenlassen · ↗wegbleiben  ●  durch Abwesenheit glänzen  ironisch · ↗(sich) drücken  ugs. · (sich) nen Bunten machen  ugs. · blaumachen  ugs. · krank feiern  ugs. · nicht kommen  ugs. · ↗schwänzen  ugs.
Unterbegriffe
  • der Arbeit montags fernbleiben  ●  blauen Montag machen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn die Zeit, in der du blaumachst, ist mehr wert als nur ein freier Tag.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.2002
Er hat blaugemacht, und nun stellen ihn seine Kollegen zur Rede.
Die Zeit, 13.10.1961, Nr. 42
Wenn ein Unternehmen vermutet, dass ein Arbeitnehmer blaumacht, wendet es sich an uns.
Die Zeit, 04.06.2001, Nr. 23
Über zwei Millionen amerikanische Kinofreaks werden dafür "blaumachen", schätzen besorgte Firmenbosse.
Bild, 12.05.1999
Die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes hat dazu geführt, dass weniger blaugemacht wurde.
Der Tagesspiegel, 03.01.2003
Zitationshilfe
„blaumachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/blaumachen>, abgerufen am 17.10.2019.

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