biestig

Worttrennungbies-tig
WortzerlegungBiest-ig
Wortbildung mit ›biestig‹ als Erstglied: ↗Biestigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend
1.
widerlich, gemein, niederträchtig
2.
a)
unangenehm groß, stark
b)
sehr

Thesaurus

Synonymgruppe
biestig · ↗charakterlos · ↗durchtrieben · ↗gemein · ↗heimtückisch · ↗hinterhältig · ↗niederträchtig · ↗schurkisch · ↗tückisch  ●  ↗falsch  ugs. · ↗hinterfotzig  derb · ↗hundsgemein  ugs. · ↗link  ugs. · ↗schofel  ugs. · ↗schofelig  ugs., rheinisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Biest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›biestig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich treffe ab und zu ältere Kolleginnen, die große Probleme mit dem Alter haben, was ich gut nachvollziehen kann, aber die dann so biestig werden.
Die Zeit, 10.09.2007, Nr. 37
Bei Gelegenheit konnte sie auch sehr „biestig“ sein, wenn es etwa galt, ihre eigenen Interessen durchzusetzen.
Die Zeit, 07.04.2004, Nr. 15
Und zum Glück hat man diese in der Sudetendeutschen Straße nie biestig ernst genommen.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2002
Ihre Beamten allerdings können sehr, sehr biestig gegeneinander sein, ganz wie zerrüttete Ehepaare.
Die Welt, 25.09.2003
Das liegt nicht allein an Kohl und seiner CDU, nicht allein an der biestigen CSU.
Der Spiegel, 13.04.1992
Zitationshilfe
„biestig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/biestig>, abgerufen am 18.06.2019.

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