bewuchern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-wu-chern (computergeneriert)
Wortzerlegungbe-wuchern
Wortbildung mit ›bewuchern‹ als Erstglied: ↗Bewucherung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
selten etw. wuchernd bedecken, überwuchern
Beispiel:
der Efeu bewuchert die Mauer
meist im Part. Prät.
Beispiele:
ein von Unkraut bewuchertes altes Grab
die Trümmerwüste, von kümmerlichem Waldgestrüppe bewuchert [Rosegger5,258]
2.
selten jmdn. durch Wucher übervorteilen
Beispiele:
der skrupellose Geldverleiher bewuchert seine Kunden durch einen zu hohen Zinssatz
was für eine Fuchsfalle das ist mit den Ratenzahlungen und wie Sie den Arbeiter bewuchern [Wasserm.Gänsemännchen23]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Weg ist bewuchert von hüfthohen Brennnesseln und wildem Klee.
Die Zeit, 20.09.2010, Nr. 38
Der Nationalsozialismus versorgt den Arbeiter zu angemessenen Preisen mit Nahrung, der Bolschewismus bewuchert ihn in der schamlosesten Weise.
o. A.: Parteikongress der NSDAP in Nürnberg, 11.09.1936
Das bewucherte Köln.
Vossische Zeitung (Sonntags-Ausgabe), 06.03.1921
Zitationshilfe
„bewuchern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/bewuchern>, abgerufen am 20.09.2019.

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