beweinen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-wei-nen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. weinend betrauern
Beispiele:
einen Toten, Verstorbenen, Vermissten beweinen
die Mutter beweint ihren einzigen Sohn (= hat ihn verloren)
etw. weinend beklagen
Beispiele:
einen Verlust, ein Unglück beweinen
sie beweinte oft ihr schweres Los

Thesaurus

Synonymgruppe
(den Verlust einer Person) beklagen · (jemanden) beweinen · ↗bejammern · ↗betrauern · ↗trauern (um) (über) · weinen (um)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angehörige Los Massaker Mutter Opfer Schicksal Schwester Sohn Tod Tote Unglück Verlust Vorort begraben beklagen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beweinen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich hat jede Mutter das Recht, ihren toten Sohn zu beweinen.
Die Welt, 09.11.2004
Es droht ihm nichts, denn sie beweinen den Tod, an den sie nicht glauben können.
Der Tagesspiegel, 25.04.2004
Aber sobald sie in die Kanus gestiegen sind, wird mein Volk alle als Tote beweinen.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 222
Sie weinten um ihre ausgefahrenen, ausgerittenen, nie nach Hause kommenden Männer und beweinten endlich sich selber.
Bachmann, Ingeborg: Das dreißigste Jahr, München: R. Piper & Co. Verlag 1961, S. 101
Diese hatten mich die ganze Nacht in Ängsten gesucht und beweinten mich schon als tot.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 16876
Zitationshilfe
„beweinen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/beweinen>, abgerufen am 15.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Beweihräucherung
beweihräuchern
Beweidung
beweiden
beweibt
beweinkaufen
Beweis
Beweisantrag
Beweisart
Beweisaufnahme