bestehlen

GrammatikVerb · bestiehlt, bestahl, hat bestohlen
Aussprache
Worttrennungbe-steh-len (computergeneriert)
Grundformstehlen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. etw. stehlen
Beispiele:
seine Dienstboten haben ihn ständig bestohlen
er ist um 100 Euro bestohlen worden
[der Gärtnergehilfe] der seine Sammlungen bestohlen hatte [MusilMann559]
bildlich
Beispiel:
wie möchte sie ein anderes Geschöpf um seine teuersten Hoffnungen bestehlen [MörikeNolten2,162]

Thesaurus

Synonymgruppe
ausrauben · ↗berauben · bestehlen · ↗überfallen  ●  ↗abziehen  ugs. · ↗beklauen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemanden) bestehlen · (sich) an fremden Sachen vergreifen · (sich) widerrechtlich aneignen · ↗entwenden · ↗ergaunern  ●  das Bezahlen vergessen  ironisch · stehlen  Hauptform · ↗(einfach) mitnehmen  ugs. · ↗(etwas) organisieren  ugs. · ↗(jemanden) beklauen  ugs. · ↗(sich etwas) klemmen  ugs. · ↗(sich) bedienen  ugs., verhüllend, ironisch · (sich) einfach (weg)nehmen (ohne zu bezahlen)  ugs. · böhmisch einkaufen  derb, österr. · ↗klauen  ugs. · lange Finger machen  ugs. · ↗mausen  ugs. · mitgehen lassen  ugs. · ↗mopsen  ugs. · polnisch einkaufen  derb · ↗stibitzen  ugs. · vergessen zu bezahlen  ugs., ironisch, variabel
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem etwas) abnehmen · ↗(jemandem etwas) wegnehmen · (jemanden) erleichtern um  ●  (jemanden) bestehlen  Hauptform · ↗(jemandem etwas) abknöpfen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dieb Hotelgast Kamerad Mitschüler Passant Polizeibeamter Prostituierte Reiche Reisende Rentner Rentnerin Taschendieb Trickdieb Trickdiebin ausbeuten ausrauben bedrohen belästigen belügen berauben betrügen ermorden erpressen gegenseitig ihr mißhandeln plündern vergewaltigen verprügeln überfallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bestehlen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die bestohlene Mutter kehrte zu ihrem Mann nach Hause zurück.
Die Zeit, 24.05.1974, Nr. 22
Sie hielten wohl noch zusammen, aber sie bestahlen sich gegenseitig.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 914
Jeder bestiehlt jeden, weil jeder bestohlen wurde und jeder alles brauchen kann.
Bild, 13.06.2003
Er bestahl sie, kam nachts nicht nach Hause, betrank sich und schwänzte die Schule.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 33
Daß er sich selbst bestehlen wollte, kam ihm nicht in den Sinn.
Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 7496
Zitationshilfe
„bestehlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/bestehlen>, abgerufen am 22.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
bestehenbleiben
bestehen bleiben
bestehen
Besteg
Bestecktasche
besteigen
Besteigung
Bestell-Liste
Bestelladresse
bestellbar