beschreien

GrammatikVerb · beschrie, hat beschrien/beschrieen
Aussprache
Worttrennungbe-schrei-en (computergeneriert)
Wortzerlegungbe-schreien
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
Beispiele:
beschreie es nicht! (= berufe es nicht!)
meine Mutter ist wieder ganz gesund, aber ich will's nicht beschreien

Thesaurus

Synonymgruppe
(negativ) prophezeien · beschreien · ↗herbeireden  ●  ↗unken  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
beschreien · ↗verhexen · ↗verzaubern

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorsichtig, als wolle man den Erfolg nicht beschreien, hatte es vor der Art Cologne geklungen.
Süddeutsche Zeitung, 27.11.1996
Man soll es nicht beschreien, aber noch ist es erstaunlich ruhig in Kinshasa.
Die Zeit, 30.05.2008, Nr. 23
Er bezichtigte einmal mehr die Protestler, die Macht usurpieren zu wollen, und beschrie seinen Sieg.
Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 10
Ganz Frankreich fühlte mit seinem Helden und beschrie die Ungerechtigkeit.
Der Tagesspiegel, 24.07.1998
Einige Börsianer beschreien bereits eine Weltwirtschaftskrise wie in den dreißiger Jahren.
Die Welt, 17.05.2003
Zitationshilfe
„beschreien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/beschreien>, abgerufen am 17.10.2019.

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