bescheinen

GrammatikVerb · beschien, hat beschienen
Aussprache
Worttrennungbe-schei-nen (computergeneriert)
Grundformscheinen
Wortbildung formal verwandt mit: ↗mondbeschienen
eWDG, 1967

Bedeutung

auf etw. scheinen
Beispiele:
die Lampe, das Feuer bescheint sein Gesicht
sich von der Sonne bescheinen lassen
die Landschaft ist hell vom Mond beschienen
die Sonne ... beschien Gerechte und Ungerechte [RaabeIII 1,572]
die beschienene Fläche der leeren Bühne [FrischStiller166]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abendsonne Fenster Frühlingssonne Glanz Licht Mond Sonne Sonnenlicht Strahl Szene

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bescheinen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sahen den Mond nicht, er stand hinterm Wald und beschien das Tal.
Die Zeit, 03.11.1955, Nr. 44
Ich hoffe, dass beide Ereignisse von einem guten Stern beschienen sind.
Bild, 19.03.2001
Nur die Berge leuchteten hell und wurden bereits von der Sonne beschienen.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 243
Der Mond bescheint die welligen Waldberge und auch die stramme Burg.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 10283
Ich sitze augenblicklich im Garten, schreibe und lasse mich von der Sonne bescheinen.
Wulf, Georg: Aus dem Tagebuch eines Bombenfliegers. In: Flieger am Feind, Gütersloh: Bertelsmann 1934 [1934], S. 64
Zitationshilfe
„bescheinen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/bescheinen>, abgerufen am 20.07.2019.

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