belämmern

GrammatikVerb
Worttrennungbe-läm-mern (computergeneriert)
Ungültige Schreibungbelemmern
Rechtschreibregeln§ 13
Wortbildung mit ›belämmern‹ als Grundform: ↗belämmert
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp
1.
landschaftlich jmdn. belästigen
2.
ostmitteldeutsch jmdn. leicht betrügen
Beispiel:
den kann man belämmern, ohne dass er es merkt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

belemmert · belemmern
belemmert Part.adj. ‘niedergedrückt, kläglich, übel, scheußlich’, zu belemmern Vb. ‘hindern, belästigen’, Übernahme (18. Jh.) von nd. belemmern, mnd. mnl. nl. belemmeren, einer Frequentativbildung zu mnd. belēmen, belemmen, nl. belemmen ‘lahm machen, behindern’; vgl. ahd. (bi)lemmen (9. Jh.), mhd. lemen, nhd. lähmen, asächs. bilemmian (zu ↗lahm, s. d.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da sitze ich nun seit gestern mit Mutter in diesem Nest, und es scheint wahrhaftig belämmert zu werden.
Die Zeit, 10.09.1965, Nr. 37
Nicht nur außenpolitisch, auch innenpolitisch steht das Land belämmert da.
Süddeutsche Zeitung, 17.10.1995
Unversehens steht die gesamte Berliner Regierung so belämmert da, wie es bislang nur behauptet wurde.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.1998
Und die, die das große Ratatouille machen, legen ihr Ding vor, und man belämmert sie nicht.
konkret, 1987
Zitationshilfe
„belämmern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/belämmern>, abgerufen am 19.05.2019.

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