begriffen

GrammatikAdjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungbe-grif-fen (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

in etw. begriffen seingerade mit etw. beschäftigt sein, gerade etw. tun
Beispiele:
in der Umbildung, Entwicklung, in voller Auflösung, im Rückgang, Wachstum begriffen sein
das Hochwasser ist im Sinken begriffen
sie waren in einem lebhaften Gespräch begriffen
auf der Reise, Flucht, auf dem Heimweg begriffen sein

Thesaurus

Synonymgruppe
begriffen · durchschaut · kapiert · verstanden
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auflösung Ausmaß Chance Entstehen Ernst Herausforderung Lektion Phänomen Schwinden Sinn Steigen Tragweite Wandel Wesen Zusammenhang allmählich du einbegreifen endlich erst ich kaum langsam nicht nie plötzlich schnell schwer sofort wir

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begriffen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bürger gehen auf die Straße und die Regierung will nicht begreifen, dass sie das gestatten muss.
Die Zeit, 12.09.2013, Nr. 37
Die Medien müssen begreifen, daß man uns nicht mehr das Wort verbieten kann.
konkret, 1994
Der Mann hat von Religion mehr begriffen als viele Christen.
Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 180
Ich kann das erst nicht recht verstehen, dann aber begreife ich.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 147
Nun begriff ich das leise Gehen draußen auf dem Gang.
Rilke, Rainer Maria: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Prosa 1906 bis 1926, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1966 [1910], S. 801
Zitationshilfe
„begriffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/begriffen>, abgerufen am 17.06.2019.

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