beglänzen

GrammatikVerb
Worttrennungbe-glän-zen (computergeneriert)
Grundformglänzen
Wortbildung mit ›beglänzen‹ als Letztglied: ↗sonnenbeglänzt
eWDG, 1967

Bedeutung

dichterisch Glanz auf etw. werfen
Beispiele:
vom Abendrot, von der Morgensonne beglänzt
die herrliche Gegend lag beglänzt vor seinen Augen
beglänzte Felder, Bäume
die aufgehende Sonne beglänzte den Gipfel des Berges
bildlich
Beispiel:
Sein Stolz beglänzte die ganze Familie [SeghersDie Toten6,160]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andererseits wird die Nacht nicht nur vom Mond, sondern von zahllosen Mythen beglänzt.
Süddeutsche Zeitung, 21.08.1999
Einst heimlich beglänzt von Stolpes Ruhm, fällt er und fällt, nun auch noch durch’s Netz der Stasi-Solidarität.
Die Zeit, 30.10.1992, Nr. 45
Empfingen wir nicht - von Meros glücklichsten Erinnerungen beglänzt und ernährt - ein weitaus gesünderes Licht als je der frei herumlungernde Alltagsmensch?
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 227
Einmal wird das mythische Feuer herniederfahren und alle heute noch Irrenden und Schwankenden mit Erkenntnis beglänzen und zu entschlossener Tat entflammen.
Klabund: Bracke. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2325
Einmal wird das mythische Feuer herniederfahren und alle heute noch Irrenden und Schwankenden mit Erkenntnis beglänzen und zu entschlossener Tat entflammen.
Klabund: Bußpredigt. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 10476
Zitationshilfe
„beglänzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/beglänzen>, abgerufen am 25.06.2019.

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